DER BVB IST WELTWEIT TREUSTE VEREIN- SCHALKE MUR AUF RANG 6

DORTMUND Die Treue der Fans hat Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund nach Angaben des Magazins “Stadionwelt Inside” zur weltweiten Nummer eins beim Zuschauerzuspruch gemacht. Mit Stand zum 10. Juli 2013 war der BVB mit durchschnittlich 80.482 Besuchern pro Heimspiel unschlagbar.

Das geht aus der Rangliste der 100 zuschauerstärksten Fußballvereine hervor, die das Magazin in seiner September-Ausgabe veröffentlicht. Zweiter ist Manchester United (75.530) vor dem FC Barcelona (71.152).

Größtes Kontingent

Neben der Borussia schafften auch Triple-Sieger FC Bayern München als Vierter, der FC Schalke 04 (Platz 6) und der Hamburger SV (Platz 8) den Sprung in die weltweiten Top 10. Die Bundesliga stellt mit 20 Klubs das größte Kontingent und bestätigte einmal mehr ihre weltweite Vormachtstellung in Sachen Zuschauerzuspruch.

Insgesamt waren 16 Erst- und vier Zweitligisten in den Top 100 vertreten. In die Top 20 zogen noch der VfB Stuttgart, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt sowie Fortuna Düsseldorf ein. Unter den ersten Zehn befinden sich ausschließlich europäische Klubs, erst auf Rang elf folgt mit River Plate aus Buenos Aires ein argentinischer Vertreter.

•Ruhr Nachrichten

DORTMUND BESSER ALS BAYERN!!!

Letzte Saison musste Dortmund die Bayern in der Bundesliga davonziehen lassen. München punktete ständig, doch der BVB patzte auch immer wieder. Jetzt gewinnt er die knappen Spiele wieder – Trainer Klopp weiß wieso.
Den Lohn dürfen sie nun zwei Wochen genießen. Vielleicht auch länger. Borussia Dortmund steht an der Tabellenspitze der Bundesliga, das tut enorm nach dem gewaltigen Rückstand im vorigen Jahr auf den FC Bayern und dem verlorenen Finale der Champions League gegen die Münchner. Doch zuletzt haben die Bayern in Freiburg nicht gewonnen – der BVB aber setzte sich auch bei Eintracht Frankfurt durch und ist mit vier Siegen aus vier Spielen perfekt in die Saison gestartet.

Damit macht Dortmund schon jetzt einiges besser als im letzten Jahr. Gerade jetzt nach dem Sieg in Frankfurt denkt man zurück: Auch damals musste der BVB früh bei den Hessen ran, spielte nur 3:3. Verlor auch daheim gegen den HSV, kurz darauf die nächste Pleite zu Hause gegen Schalke, dann ein Patzer gegen Düsseldorf.

Immer wieder sprach BVB-Trainer Jürgen Klopp davon, dass man selbst an dem großen Rückstand auf die Bayern Schuld sei. Doch der Trainer hatte auch eine Erklärung: Zwei Mal waren die Dortmunder zuvor Meister geworden, 2012 hatten sie zudem noch den Pokal gewonnen. Klopp erkannte, dass seiner Mannschaft die Spannung und die entscheidende Entschlossenheit fehlte, über Monate hinweg regelmäßig ans eigene Leistungslimit zu gehen. In der Folge konzentrierte sich der BVB auf die Champions League, kam dort bis ins Finale.
Jetzt sieht sich der BVB in einer Angriffsposition. Klopp sagt, er könne neue Reize mit den neuen Spieler setzen. Er hat Recht: Zum Start in Augsburg schoss Pierre-Emerick Aubameyang drei Tore, nun drehte Henrich Mchitarjan in Frankfurt mit zwei Treffern auf, Klopp schwärmte: „Er ist vor dem Tor eine Waffe, er hat eine tolle Schusstechnik“. Auch der dritte große Sommer-Zugang erlebte jetzt seinen ersten, zwar kaum bemerkten, aber für den BVB enorm wichtigen Erfolgsmoment.

Weil Dortmunds Abwehrboss Mats Hummels in Frankfurt schwächelte, brachte Klopp seinen griechischen Neuling Sokratis zur Pause ins Spiel. Von dem in Halbzeit eins enorm starken Frankfurter Stürmer Vaclav Kadlec war danach nicht mehr viel zu sehen. All das sind gute Zeichen für Klopp, der nicht viel umbauen musste an seinem Kader, um die nötige Spannung zurückzubekommen, die offensichtlich vonnöten ist, um knappe Spiele zu gewinnen.

Vergangene Saison hatte der BVB oft toll gespielt, aber nicht gewonnen. Jetzt läuft es zwar spielerisch noch nicht wie gewünscht; denn trotz der mit Mchitarjan, Robert Lewandowski, Marco Reus und Aubameyang hervorragend besetzten Offensive schießt die Borussia nur bedingt viele Tore – Klopp mäkelt nicht umsonst und fordert: „Wir müssen besser Fußball spielen.“ Doch im Bemühen, die Bayern im Langzeitwettbewerb Bundesliga wieder verstärkt unter Druck zu setzen, zählen nur Punkte. Also sagte Klopp: „Im Aufbauspiel habe ich ein paar Schwächen gesehen, und idealerweise müssen wir auch besser verteidigen. Aber mit zwölf Punkten nach vier Spielen ist das natürlich Meckern auf hohem Niveau.“

-Focus

DORTMUND BESSER ALS BAYERN!!!

Letzte Saison musste Dortmund die Bayern in der Bundesliga davonziehen lassen. München punktete ständig, doch der BVB patzte auch immer wieder. Jetzt gewinnt er die knappen Spiele wieder – Trainer Klopp weiß wieso.
Den Lohn dürfen sie nun zwei Wochen genießen. Vielleicht auch länger. Borussia Dortmund steht an der Tabellenspitze der Bundesliga, das tut enorm nach dem gewaltigen Rückstand im vorigen Jahr auf den FC Bayern und dem verlorenen Finale der Champions League gegen die Münchner. Doch zuletzt haben die Bayern in Freiburg nicht gewonnen – der BVB aber setzte sich auch bei Eintracht Frankfurt durch und ist mit vier Siegen aus vier Spielen perfekt in die Saison gestartet.

Damit macht Dortmund schon jetzt einiges besser als im letzten Jahr. Gerade jetzt nach dem Sieg in Frankfurt denkt man zurück: Auch damals musste der BVB früh bei den Hessen ran, spielte nur 3:3. Verlor auch daheim gegen den HSV, kurz darauf die nächste Pleite zu Hause gegen Schalke, dann ein Patzer gegen Düsseldorf.

Immer wieder sprach BVB-Trainer Jürgen Klopp davon, dass man selbst an dem großen Rückstand auf die Bayern Schuld sei. Doch der Trainer hatte auch eine Erklärung: Zwei Mal waren die Dortmunder zuvor Meister geworden, 2012 hatten sie zudem noch den Pokal gewonnen. Klopp erkannte, dass seiner Mannschaft die Spannung und die entscheidende Entschlossenheit fehlte, über Monate hinweg regelmäßig ans eigene Leistungslimit zu gehen. In der Folge konzentrierte sich der BVB auf die Champions League, kam dort bis ins Finale.
Jetzt sieht sich der BVB in einer Angriffsposition. Klopp sagt, er könne neue Reize mit den neuen Spieler setzen. Er hat Recht: Zum Start in Augsburg schoss Pierre-Emerick Aubameyang drei Tore, nun drehte Henrich Mchitarjan in Frankfurt mit zwei Treffern auf, Klopp schwärmte: „Er ist vor dem Tor eine Waffe, er hat eine tolle Schusstechnik“. Auch der dritte große Sommer-Zugang erlebte jetzt seinen ersten, zwar kaum bemerkten, aber für den BVB enorm wichtigen Erfolgsmoment.

Weil Dortmunds Abwehrboss Mats Hummels in Frankfurt schwächelte, brachte Klopp seinen griechischen Neuling Sokratis zur Pause ins Spiel. Von dem in Halbzeit eins enorm starken Frankfurter Stürmer Vaclav Kadlec war danach nicht mehr viel zu sehen. All das sind gute Zeichen für Klopp, der nicht viel umbauen musste an seinem Kader, um die nötige Spannung zurückzubekommen, die offensichtlich vonnöten ist, um knappe Spiele zu gewinnen.

Vergangene Saison hatte der BVB oft toll gespielt, aber nicht gewonnen. Jetzt läuft es zwar spielerisch noch nicht wie gewünscht; denn trotz der mit Mchitarjan, Robert Lewandowski, Marco Reus und Aubameyang hervorragend besetzten Offensive schießt die Borussia nur bedingt viele Tore – Klopp mäkelt nicht umsonst und fordert: „Wir müssen besser Fußball spielen.“ Doch im Bemühen, die Bayern im Langzeitwettbewerb Bundesliga wieder verstärkt unter Druck zu setzen, zählen nur Punkte. Also sagte Klopp: „Im Aufbauspiel habe ich ein paar Schwächen gesehen, und idealerweise müssen wir auch besser verteidigen. Aber mit zwölf Punkten nach vier Spielen ist das natürlich Meckern auf hohem Niveau.“

-Focus